Moin, Moin! Was ist das wieder für ein Schietwetter? Na ja, der Himmel strahlt auch sonst nirgends so schön grau wie hier. Man kann es drehen und wenden, wie man will: Man bleibt da, in treuer Verbundenheit, und beschwert sich nicht, denn Regen ist ja eigentlich erst, wenn die Heringe auf Augenhöhe vorbeischwimmen. Oder man sagt einfach Tschüss, denn das macht man hier so. Aber nu mal Butter bei die Fische! Wer hier einmal weggeht, der sehnt sich den Rest seines Lebens nach einer baldigen Rückkehr. Die Träume im „Exil“ drehen sich um die wunderschöne Hauptkirche Michel, um den Dom und Franzbrötchen, und die Gedanken wandern mal in die Speicherstadt, zur Elbphilharmonie oder auch zur Elbe und zum gigantischen Hafen. Wer es noch nicht bemerkt hat, wir befinden uns in Hamburg, dem Tor zur Welt.

Klönschnack und Familie: Hamburg im Herbst

Wenn sich der alteingesessene Hamburger mal nicht im Stau auf dem Weg zum Büro befindet oder den Regen durch Fensterscheiben beobachtet, dann ist Wochenende. Es wird die Elbe entlanggeschlendert, mit Golden Retriever und Friesennerz, bis runter zum Fähranleger Teufelsbrück. Rechts das schnuckelige Panorama von Övelgönne und gegenüberliegend die Kaimauer des Burchardkai: Wo man auch hinschaut, ein absoluter Blickfang nach dem anderen. Hier finden tolle Sinfonien statt, und das for free: Das Pochen der Maschinenräume mischt sich ein in ein Gedicht aus leichter Seeluft-Brise und dem Kreischen der Möwen. Dazu ein kleines kulinarisches Highlight: Ein Bissen vom Fischbrötchen lässt das Herz an der Waterkant höher schlagen. Durch den Jenischpark geht es in das Eigenheim im Hamburger Westen, oder am Büro vorbei, in die Hafencity-Wohnung. Lifestyle auf ziemlich hohem Niveau!

Hausbesuch von Joseffson: Aus dem Pott in der Stadt der Pötte

Auftritt des Joseffson-Kollektivs: Unser fotografisches Ebenbild der drei Tenöre wittert Seeluft. Die Kreativ-Truppe hatte sich schon lange vorgenommen, ihrem Portfolio etwas hanseatischen Flair einzuhauchen. So begaben sich die drei im vergangenen Herbst an die Elbe, drei Jungs aus dem Ruhrpott in der Stadt der Pötte und Kähne.

Zunächst war ein Studio-Shooting mit einem der Models geplant. Dann kam aber eines zum anderen, und es wurde zur Familiensache: So tickt eben der Hamburger. Anstelle lediglich des weiblichen Models haben Joseffson dann noch den Ehepartner, zwei Töchter und den Vierbeiner vor die Linse bekommen und aus einer Location wurden drei. Aus dem als Business-Produktion geplanten Shooting wurde eine Business- und Lifestyle-Produktion: Mehr Fliegen mit einer Klappe zu schlagen, das geht kaum.

Citytour während der Arbeit

Was so mancher Tourist als einen perfekten Urlaubstag in Hamburg beschreiben würde, hat das Produktionsteam mal eben bei der Arbeit abgerissen. Begonnen wurde am frühen Morgen am Elbstrand in Blankenese. Der Morgentau trieb noch etwas die Kälte in die Knochen, doch beim Anblick des blauen Himmels versetzt sich der Hamburger automatisch in den Sommer-Modus: Da schauten auch mal die Jungs von Joseffson recht verdutzt. Hier muss man eben jeden Sonnentag in vollen Zügen genießen.

Nach dem Bad in der Morgensonne ging es wieder stadteinwärts in die Speicherstadt. Die Kanäle zwischen den Gebäuden des weltgrößten Lagerhauskomplexes gehören mit ihren Brücken zu den vielleicht am häufigsten fotografierten Motiven Hamburgs. In den alten Speichern haben inzwischen Museen, Röstereien und die Büros vieler Agenturen Einzug gehalten und sorgen für kreative Vielfalt. Durch einen guten Kontakt konnte das Team für das Business-Shooting dann die Räume einer dieser Agenturen beziehen und einen Blick auf die alten Fleete werfen: Hanseatisches Flair pur.

Hanseatic Lifestyle at home

Nach dem Ausflug in die Speicherstadt hat das Produktionsteam von Business auf Lifestyle gewechselt und sich mit der vierköpfigen Familie nach Hause begeben. Im Wohnzimmer und dem Garten wurden dann die letzten Motive der hanseatischen Produktion aufgenommen. Die Stimmung am Set lässt sich am besten mit den Bildern beschreiben, da brauchen wir gar nicht sagen, wie gut es war. Wir schließen dann auch gerne mit den Worten des Joseffson-Kollektivs ab: „Es war eine runde Sache mit netten Leuten, an schönen Orten und mit spätsommerlichem Flair.“ Was will man mehr?