Neben den vielen erfahrenen Profi-Fotografen, die für uns kontinuierlich Bildmaterial produzieren, arbeiten wir sehr gerne mit neuen, jungen und talentierten Newcomern, wie zum Beispiel dem deutschen Fotografen Julius Gnoth. Seine Fotografie zeichnet sich insbesondere durch einen frischen Zugang in Sachen „Looks“ aus und dem Einsatz einer sehr modernen Bildsprache, die sich stark an dem aktuell sehr beliebten Story-Telling-Ansatz anlehnt.

Durch die Familie geprägt, hatte Julius schon in frühen Jahren den Wunsch, seine berufliche Karriere im Medienbereich zu machen. Nach einer Ausbildung zum Mediengestalter für Digital- und Printmedien ließ er sich zusätzlich noch als Veranstaltungskaufmann ausbilden und fotografierte fortan auf Events, Festivals und in Clubs. Heute ist Julius diplomierter Eventmanager und arbeitet bundesweit als freischaffender Künstler und Fotograf mit namhaften Kunden.

Der Weg zu Westend61

Den Weg zu Westend61 fand Julius über den Kontakt mit den Fotografen-Kollegen KNSY, die ihn vom Format und den Möglichkeiten der Stock-Fotografie überzeugt haben. Gemeinsam produzieren sie nun unter dem Pseudonym „Gustafsson“ frisches und modernes Lifestyle-Bildmaterial. Die Zusammenarbeit mit ihnen bezeichnet Julius als „Gold wert“, da er von diesen sehr erfahrenen und erfolgreichen Stock Produzenten sehr viel lernen kann. Darüber hinaus haben ihn aber auch die vielen anderen Fotografen von Westend61 beeindruckt, die mit ihrer modernen Bildsprache seinem eigenen Qualitätsanspruch gerecht werden.
Das noch junge Portfolio von Julius zeigt eine lebendige, ausdrucksstarke und auf Story-Telling ausgerichtete Fotokonzeption mit dem Schwerpunkt Mensch. Hierfür arbeitet er sehr gerne mit Close-Ups, offenen Blenden und available light, sowie Gegenlichtern. Seine Präferenz bei den Locations liegt auf epischer Architektur, Spiegelungen und Glasscheiben.

© Gustafsson/Westend61

© Gustafsson/Westend61

© Gustafsson/Westend61

Die Planung seiner Projekte unterliegt nicht immer unbedingt einer festen und starren Vorgabe, sondern entsteht oft auch ganz spontan auf Reisen oder aus der Situation heraus. Trotzdem gehören natürlich Ablauflisten, Must-Have-Motive, Requisiten, Location-Scouting und Modell-Auswahl zu den Überlegungen, die er vor einem Shooting hat.

„Mein Ziel bei den Produktionen ist es schlichtweg, coole und schöne Bilder zu machen, die meinem Anspruch entsprechen“, sagt uns Julius. Obwohl Stock-Fotografie für ihn ein relativ neues Feld ist, versucht er, sich immer treu zu bleiben und sich in seiner künstlerischen Vision nicht verbiegen zu lassen.

Wenn man seine Arbeit betrachtet, dann erkennt man bei Julius eine sehr große Bandbreite an unterschiedlichen, fotografischen Richtungen: neben Stock findet man bei ihm auch Event-, Reise-, Produkt- und Fine-Art-Fotografie. Jedes einzelne dieser Felder hat seine eigenen Maßstäbe und Produktionseigenschaften. Und gerade das ist es, was Julius liebt: vielfältig zu arbeiten, nicht stehen zu bleiben und immer wieder etwas Neues dazu zu lernen. In seinen Augen ist es sogar so, dass sich diese diversen Bereiche gegenseitig befruchten und man die individuellen Erfahrungen der unterschiedlichen Disziplinen übertragen kann: „Beispielsweise profitiere ich jetzt schon bei vielen kommerziellen Aufträgen und Events von meinen Erfahrungen im Stock-Bereich. So ergeht es mir ständig und das macht mir viel Freude!“

„Social Media ist heutzutage ein wichtiger Baustein in der Welt der Medien“

Wie bei vielen jungen Fotografen spielen Social Media Kanäle (insbesondere Instagram) auch bei Julius eine wichtige Rolle. Dabei nutzt er die Plattformen nicht nur, um eigenen Werke zu präsentieren, sondern auch, um sich regelmäßig Feedback aus der Community zu holen, sich mit anderen Fotografen auszutauschen und um, wie er sagt, sich „manchmal in dem Feed anderer Fotografen zu verlieren und so tolle Bilder zu genießen und zu analysieren“. Er selber liebt es, kleine Geschichten mit seinen Bildern zu präsentieren und mit Serien von seinen Reisen zu erzählen.

An alpine cow.

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An ordinary butcher in the souks of the medina of Marrakech.

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Looks

Als gelernter Mediengestalter hat er sich schon sehr früh mit der Post-Production auseinandergesetzt, so dass das Thema Looks, also die digitale Bearbeitung und Ausrichtung der Bilder in eine bestimmte optische und gestalterische Richtung, eine sehr wichtige Rolle in seinen Bildern spielt. Wenn man sich seine Bilder betrachtet, dann erkennt man schnell, dass Julius eine große Freude daran hat, diverse Styles und Looks zu entwickeln und auszuprobieren. Hierbei achtet er aber sehr penibel darauf, dass die jeweilige Optik genau zum Projekt, Auftrag oder Bereich passt.
Auch bei Looks gilt hier die Devise: nie stehen bleiben, sich ständig weiter entwickeln und am Puls der Zeit bleiben! Immer das Gleiche zu machen oder sich ständig zu wiederholen, das liegt Julius gar nicht. Deshalb kommt es auch mal vor, dass er bei privaten Projekten die Looks übertreibt und mit ihnen herumexperimentiert. Zur Zeit hat es ihm der analoge Look, mit den „moody“ Stimmungen, das Raue und Körnige mit vielen Details, angetan.

„Meiner Meinung nach sind kreative und solide Looks heutzutage beim Fotografieren ein Muss, um erfolgreich zu sein, sich von anderen abzuheben, ein Alleinstellungsmerkmal und auch einen Wiedererkennungswert zu schaffen“.

Die Zukunft

Obwohl Julius weiterhin dem Life-Style Genre treu bleiben möchte und seine Produktionen im nächsten Jahr stark ausweiten will, wird er demnächst auch Reisebilder für Westend61 produzieren – eine große Tour durch Kanada ist bereits in Planung.

Wir sind sicher, dass Julius Gnoth mit seinen Bildern bei uns erfolgreich sein wird und freuen uns jetzt schon auf diese wunderbare, kreative Mischung der unterschiedlichen Genres. Und eines ist sicher: wenn man Talent hat, dann ist es kaum relevant, in welchem Foto-Bereich man tätig ist.

 

Wenn du auch Interesse daran hast, mit uns zusammenzuarbeiten, dann bewirb dich jetzt bei Westend61! Mehr Infos dazu findest du hier.