Was kam eigentlich nach dem Jahrhundertsommer 2018? Eine Menge Krisengespräche, gerade im Blick auf die Landwirtschaft, viele Gedanken um den Fortschritt des Klimawandels, ein ebenso dürrer Herbst und ein ziemlich nasser Winter. Es war der 8. Winter in Folge, der gegenüber dem langjährigen Mittelwert zu warm ausfiel. Dann noch schnelle durch den Frühling in den Sommer fühlen und schon ist uns wieder wohlig warm.

Da wir das Thema Nachhaltigkeit gemeinsam mit unseren Fotografen in vielen Bildkonzepten und Produktionen verankern, ist uns natürlich daran gelegen, diese Botschaft nach aussen zu tragen – was wir auch bereits in vielen unserer Beiträge getan haben.

Bewusst genießen, für einen nachhaltigen Sommer

Auch diesmal scheuen wir nicht, die Wichtigkeit eines nachhaltigen Umgangs mit unserer Umwelt hervorzuheben. Das werden wir auch in Zukunft nicht tun. Ein Sommer, der der Burner ist, wünschen wir uns alle. Wortwörtlich wollen wir das aber nicht meinen. Der Sommer 2018 hat seine Spuren hinterlassen, er hat sich in die Felder eingebrannt, aber auch hoffentlich in das Gedächtnis. In der Zwischenzeit hören wir von ersten Dieselfahrverboten und den entgegnenden Aufschreien. Wir verbannen Plastik-Strohhalme von den Theken des Landes, aber süffeln immer noch zu unbekümmert an unserem Caipirinha.

Deutschland wird sein Klimaziel für 2020 laut dem Klimaschutzbericht 2018 deutlich verfehlen. In Zahlen: 40% Prozent weniger Treibhausgasemissionen sollten es entgegen dem Jahr 1990 sein – am Ende werden es 32. Die Gründe dafür liegen im Wirtschaftswachstum und dem Markt für Öl, Kohle und Gas, dazu kommen dann noch hohe Auto-Emissionen. Wir sind mehr geworden, also verbrauchen wir auch mehr. Es ist immer noch ein Umdenken erforderlich. Umstieg auf Öko-Strom, weniger Nutzung des Autos und mehr alternative Mobilitätslösungen, Mülltrennung und vielleicht auch die Umstellung der Ernährung hinzu weniger Fleisch – all dies sind keine Neuigkeiten, aber bewährte Schritte, durch die jeder einzelne bereits einen kleinen Unterschied machen kann. Es braucht an der ein oder anderen Stelle sicherlich einfach noch ein wenig Überwindung. Wer all diesen, für die westliche Welt selbstverständlichen Luxus in Maßen genießen kann, der kann dazu beitragen, das wir alle ein nachhaltigen Sommer haben.

Dennoch ist es unserer Meinung, wieder an der Zeit, die Vorzüge des Sommers zu genießen – nachhaltig eben.

26 Grad, Freibad und Grillparties.

Der Sommer, der für uns der Burner ist, wartet mit auszuhaltenden Temperaturen auf, so um die 26 Grad. Wir wandern im Kleid und kurzen Hosen Richtung Eisdiele und stellen uns ohne Zeitdruck in die Schlange. Danach schlendern wir gemütlich zum open air Kino oder eben zur Grillparty unserer Freunde. Da schlürfen wir frischen Eistee oder eben auch einen Mojito – natürlich mit eco-friendly Strohhalmen. Wir schlemmen am Strand von einer eiskalten Wassermelone und knutschen vergnügt, während uns die warme Sonne im Gesicht kitzelt. Sommer ist die Zeit, zu der wir die Bildschirme verlassen und wieder die Hände im Fahrtwind spielen lassen. Wir spazieren über satte Wiesen und erfreuen uns der blühenden Natur um uns herum.

Ihr fragt euch, woher all diese Summer Vibes kommen. Die sind im Creative Department schon seit gut zwei Monaten unterwegs. Unsere Fotografen beliefern uns immer wieder mit tollen Sommermotiven und durch unser internationales Netzwerk, scheint die Sonne 365 Tage im Jahr.