Was machen wir eigentlich, wenn Bikinis und Badehosen bloß noch im Schwimmbad auftauchen? Der Sommer hat sein Ende genommen und so scheinen die meisten Strände wie leergefegt. Schluss mit den Beachvolleyball Matches und schmelzendem Eis in der Hitze.

Die Übergangsphase von Sommer zu Herbst markiert den Saisonstart der Strand-Spaziergänger. Nicht mehr leicht bekleidet, sondern in langen Hosen und Kapuzenpullis lässt es gemütlich schlendern – stundenlang und im Idealfall immer noch barfuß. Begleitet werden wir vom angenehmen Tosen der Brandung. Ab und an treffen wir auf einen Artgenossen und grüßen mit freundlichem Blick. Danach vertiefen wir uns schnell wieder in unseren Gedanken und freuen uns bereits auf die heiße Schokolade am Ende unseres ausgiebigen Spaziergangs.

Mit ihrer Produktion „Wochenende im Sand“ fängt das Fotografenteam von Kniel Synnatzschke die wohlige Stimmung zwischen den beiden Strand-Saisons bestens ein. Die Beiden beschreiben den Ablauf des Shootings:

Wir rollen mit einem Bollerwagen, gefüllt mit sämtlichem Equipment am Strand an. Die Szenerie ist perfekt für unseren Plan: tolles Wetter und super Licht. Es ist zwar noch recht warm draussen, aber irgendwie haben wir heute Glück – keine Menschenseele zu sehen. Vielleicht haben wir auch Pech, denn wir verpassen unter anderem das WM-Spiel zwischen Deutschland und Schweden. Ehrlich gesagt verpassen wir es nicht ganz, denn das Radio läuft über Handy die ganze Zeit mit und wir sind permanent up to date.

Nach drei Stunden Shooting setzt der Hunger ein und wir besorgen uns etwas zu Essen im nächsten Strandpavillon. Der Fernseher läuft und wir entschließen uns, uns doch ein Bier zu gönnen und die letzten Minuten der Nachspielzeit zu sehen. Deutschland gewinnt, aber irgendwie haben wir ein komisches Gefühl – das hatten wir wohl alle. Nunja, zurück zum Wesentlichen. Wir sichten die ersten Bilder und sind völlig begeistert – das Meer, der Strand, alles ein Kracher! Der Spaß am Set ist unserem Model auch sehr gut anzusehen. Wir machen ein paar weitere Fotos bei Anbruch der Dunkelheit und fallen dann müde in die Betten – natürlcih nachdem wir ein Back-Up gemacht haben!

Am nächsten Tag bietet sich das gleiche Bild, aber irgendwie doch völlig anders. Wir haben tolles Licht und früh am Morgen haben wir auch wieder den Strand für uns. Nach weiteren vier Stunden sind alle k.o., aber happy. Am Ende sind wir sehr zufrieden mit der Strandproduktion und dem Ablauf. Vielleicht sollten wir öfters shooten, wenn Deutschland spielt – wobei, neeeee 🙂

Alle Bilder des Wochenendes im Sand gibt es in unserem Webshop zu sehen.