Wenn wir einen Blick auf die wertvollsten Unternehmen werfen, wird schnell klar: Hightech, beziehungsweise Big Data, steht über allem. Wo Hightech regiert, da werden nun mal Daten gesammelt. Lediglich ein Unternehmen aus den Top Ten ist kein Finanzdienstleister und kommt nicht aus dem Tech-oder Internet-Business. Wer aber glaubt, McDonald´s verwertet heutzutage keine Daten, ist ein wenig blauäugig.

Immer wenn es um die kritische Sicht auf den technischen Fortschritt geht, wird gerne Georges Orwells Werk „1984“ zitiert, das den kommenden Überwachungsstaat ankündigte. Stimmt, wenn auch nicht ganz. Big Brother ist Big Data, keine Frage. Social Networks bieten eine ideale Plattform, um persönliche Daten verfügbar zu machen. Die Überwachung, die so häufig beklagt wird, unterstützen wir selbst. Psychologen würden wohl von einem Darstellungsdrang sprechen: Wir teilen unser Daten-produzierendes Leben mit der Welt, mit Fremden, mit der Wirtschaft als auch der Politik. Die Datenkrake macht es sich in unserem Wohnzimmer, Schlafzimmer und in der Küche gemütlich. Das ist die unangenehme Seite eines Projekts, das sich – neben vielen anderen – Smart Home nennt: Mit der Folge – wir werden immer durchsichtiger. Wir fragen uns, wo das alles endet? Zu viel Sorgen machen wir uns aber nicht. Die Smartphones sind – freiwillig – unsere ständigen Begleiter. Jedes unserer kleinen alltäglichen Abenteuer nehmen sie auf. Abschalten könnten wir sie, doch wer macht das heute schon. Zu groß ist The Fear of Missing out, oder auf Deutsch, der Druck, ständig erreichbar sein zu müssen.

Es ist nicht alles schlecht, was speichert

Nein, wir wollen hier nicht ausschließlich ein negatives Bild zeichnen – das Internet ist bereits voll davon. Natürlich sollte man die Menge an Daten, die wir täglich von uns preisgeben, kritisch beobachten. Das Smart Home ist natürlich äußerst praktisch – wer es sich einrichten will, muss eventuell mit der Tatsache leben, dass bestimmte Institutionen dann wissen, wie lange man sein Steak brät.

Hightech ist auch ein echter Kommunikator: Hightech bringt uns nun schon länger als ein Jahrzehnt mit Menschen aus aller Welt zusammen. Es ermöglicht einem Australier und einem Briten, zeitgleich auf dem Fahrrad-Ergometer zu sitzen und „miteinander“ in einer virtuellen Welt ein Rennen auszufahren. Wir teilen in Echtzeit Videos mit tausenden Menschen und können uns so selbst eine Stimme geben, die gehört wird.

Die moderne Technik hilft uns, ein einfacheres Leben ohne große Komplikationen zu führen. Smart-Home-Systeme sind bereits weitestgehend im Alltag etabliert. Der Sound läuft immer im Zimmer, in dem man sich gerade befindet, und die Fenster werden vor dem Sturm vom Café aus geschlossen. Die Energieeffizienz der eigenen vier Wände wird ständig auf dem Tablet abgelesen.

Gesundheit durch Technik

Das Gesundheitswesen oder besser, unsere Gesundheit, profitiert immens von Forschung und technologischer Weiterentwicklung. Zum Beispiel: Kleine Hindernisse und Unebenheiten sind für Rollstuhlfahrer oftmals ein unüberwindbares Problem, genauso auch für Träger von Beinprothesen, aufgrund der fehlenden Ausgleichsbewegung der künstlichen Körperteile. Hier arbeitet die Forschung an Möglichkeiten, diese Hindernisse via Radar aufzuspüren, um diese dann in der Orthopädietechnik einzusetzen. Ziel ist es, Prothesen und Rollstühle so zu steuern und zu stabilisieren, damit Hindernisse erkannt und überwunden werden können – ein anatomisches Frühwarnsystem könnte man es nennen.

Technik in der Stockfotografie

Die benannten Entwicklungen machen natürlich auch vor der Fotografie nicht halt – nicht vor der Technik und auch nicht dem Inhalt. Digitalisierung und Konnektivität sind Themen, die unser Leben und unsere Zukunft prägen. Sie sind in allen Altersgruppen und Lebensbereichen vertreten und haben einen nachhaltigen Einfluss auf den gesellschaftlichen Wandel genommen. Da wir unser Portfolio ständig pflegen und mit unseren Fotografen immer die neusten Trends verfolgen, ist natürlich auch unser Portfolio mit Clean Tech, Natural User Interfaces, Robotics und Co gespickt.

Um die besten Bilder für Eure zukunftsweisenden Kampagnen abzubilden, haben wir eine Lightbox im Sinne des technischen Fortschritts erstellt. Viel Spaß beim digitalen Spaziergang.



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