Grün ist die Farbe der Hoffnung und Zuversicht. Eine Erklärung dafür liegt sicher in der Tatsache, dass Grün die Farbe des Frühlings ist und Johann Wolfgang von Goethe in Folge des Jahresumschwungs einmal sagte: „Gestern noch war alles karg, heute tauche ich ein in grünes Meer. So wunderschön, dass ich es smaragdgrün nennen würde.“ Zudem stammt das Wort aus dem Althochdeutschen: gruoen bedeutet „wachsen“ oder „sprießen“. Wir sind uns sicher alle einig, dass das ziemlich hoffnungsvoll klingt.

Von Physik, Beharrlichkeit und Einigkeit

Grün ist ein Farbreiz, der das menschliche Auge wahrnimmt, sobald Licht mit einer spektralen Verteilung ins Auge fällt, bei der fast nur Wellenlängen zwischen 520 und 565 Nanometern vorkommen. Im Farbsprektrum finden wir Grün in der Mitte, in völliger Neutralität ruht es dort zwischen den Extremen. Apropos Ruhe: Die Farbe vermittelt ebenso Augenruhe, denn der Blick ins Grüne ist niemals anstrengend. Vielmehr stärkt er das Auge für alle anderen Eindrücke. Vielleicht ist es deswegen gerade so schön, mit jemandem auf grünem Zweig zu sein.

Alles ist möglich: Auch grün vor Neid sein

Grün kann auch anders. Sind wir fahl im Gesicht, so schimmern wir leicht grünlich, und wenn wir uns etwas nicht gönnen oder gar gierig sind, werden wir sogar grün vor Neid. Die Gebrüder Grimm prägten schon den Begriff „giftgrün“, und Superman zeigt Schwäche in Gegenwart von grünem Kryptonit.

Grüne Schönheit

Grüne Farbe in der Fotografie ist schön, denn sie findet vorwiegend draußen statt. Grün ist frisch, lebendig, und die magische Farbe ist nachhaltig. Wir verfolgen ein Paar beim Hiking im Wald, erfreuen uns an einem Avocados-Kiwi-Shake und blicken voller Verwunderung auf das Nordlicht. Grün ist einfach eine Fotofarbe, und deshalb haben wir ihr gleich eine ganze Lightbox gewidmet. Viel Spaß mit unserem bunten Strauß in prallem Grün!