Modern Business, Spaß bei der Arbeit, Working Mum, Work-Life-Balance, Kreativität, Virtual Reality, Young Globalists und Lohas: So in etwa muss das Briefing zur neuen Richárd-Bellevue-Produktion ausgesehen haben.

In den frühen Morgenstunden des vergangenen Herbstes machte sich der Fotograf mit kleinem Produktionsteam und kleiner Familie auf den Weg zur Shooting-Location in Köln. Das schicke Büro wird normalerweise von Designern, Ingenieuren, Regisseuren und Filmemachern sowie Musikern, Producern und Konzeptern belebt, die auch alle irgendwie kongenial miteinander arbeiten. Die Location, eine perfekte Plattform, um der Kreativität freien Lauf zu lassen. Also: das ideale Setting für eine Produktion, die mit dem schönen Begriff Diversität punkten kann.

Fotografen sind die besten Modelle

Wie bringt man ein komplexes Briefing in die richtige Spur, das den Models mehr als nur einen Look oder ein Thema abverlangt? Die einfache Lösung: Indem man mit Profis arbeitet! Also holte sich Richárd mit Christoph Kniel, genau der Kniel von unserem bekannten Fotografenduo Kniel Synnatzschke, mit ins Boot. Der ist nämlich nicht nur hinter der Kamera Profi, sondern macht sich auch vor der Linse richtig gut. Dazu kam Model Sissy und Sohn Fritz. Dass Christoph, laut Richárd, auch noch jeden Blödsinn selbstverständlich mitmacht, half der lockeren Atmosphäre, die es für so ein Shooting am Set benötigt.

Den „Lifestyle of Health and Sustainability“ nehmen wir den beiden problemlos ab, und auch zu den Themen Business und Young Globalists passt der Look des Duos. So konnte Richárd sie mal seriös im Business-Look, aber auch locker lässig in Szene setzen. Uns gefällt besonders der Kontrast der gesamten Produktion: Christoph, der Businessman, trinkt einen Kaffee mit nachdenklichem Blick und, daneben platziert, Sissy im Einhornkostüm und Kind auf dem Arm. Völlig konträr, aber doch passend und authentisch.

Häuptling Business-Punk auf dem Rad quer durchs Büro

Der spielerische Umgang mit den gebrieften Themen gefällt uns an der Produktion besonders gut. Dazu kommt der Rollentausch, der bei Betracht der Bilder nahtlos vollzogen wird. War Christoph gerade noch der seriöse Businessman, fährt er im nächsten Bild auf dem Rad durchs Büro oder steht mit Indinanerschmuck und Virtual-Reality-Brille am Fenster, während sie mit Kind eine eher klassische Rolle einnimmt. Nichtsdestotrotz bleibt es jederzeit authentisch. Am Ende steht eine liebevoll umgesetzte Office-Produktion, abseits der Norm und zeitgemäß, in der für jeden etwas dabei ist. Einfach gelungen!