Vor Kurzem haben wir einen Artikel zum Thema Vielfalt veröffentlicht. Darin haben wir das Anderssein und die Folgen, die sich daraus ergeben können – positiv, wie negativ – angesprochen.

Heute stellen wir euch eine Lightbox vor, die sich mit dem Anderssein abseits von Demographien und Kulturen beschäftigt.

Anderssein, eine Frage des Styles?

Wer anders aussieht, der ist anders – so scheint die einfachste Definition zu lauten. Seit jeher grenzen sich Menschen über ihr Äußeres von anderen Menschen ab – mal subtil, über anderen Kleidungsstil, mal extrovertiert, durch auffällige Tattoos. Das wird auch immer so bleiben, jedoch ist das Anderssein über die Jahre salonfähig geworden.

Lief früher nur ein Punk mit grünen Haaren durch die Straßen, sind es heute Hipster, die einfach auffallen wollen. Anderssein durch anders aussehen ist nicht mehr allein ein politisches Statement sondern eine individuelle Ausdrucksform. Das ist auch gut, bringt sie doch Farbe in unseren Alltag.

Generation anders

Die Generation Hipster ist vor allem die Generation Y, für die das Anderssein normal ist. Es wundert sich schon lange niemand mehr über den voll tätowierten Banker mit Rauschebart.

Bei den älteren Generationen ist das anders. Da herrscht manchmal Skepsis gegenüber dem Fremden oder Neuen. Trotzdem fasziniert die Menschen das Anderssein von jeher. Auch wenn man es manchmal nicht ganz versteht, sind viele Menschen doch immer neugierig und lieben das Unangepasste. Die Lyrikerin Irina Rauthmann meinte einmal allzu passend:

„Ich liebe die Andersartigkeit der Menschen, die ihr Anderssein authentisch leben. Sich äußerlich zeigen durch Kleidung, Haartracht oder andere sichtbare Zeichen. Oder durch ihr Handeln, das sie an den Tag leben, ohne die geringsten Anzeichen der Frage: „Was mögen die anderen denken?“ Ich liebe diese Echtheit, auch wenn sie manchmal nicht in mein Bild der Welt paßt.“

Massentrend Individualismus

Anderssein bedeutet heute nicht mehr zwingend anders auszusehen, sondern vielmehr das Aufbrechen von gesellschaftlichen Strukturen, wie wir sie bisher kennen. Traditionelle Rollenverteilungen werden aufgebrochen und neu definiert – oder eben bewusst nicht definiert. Wir kombinieren verschiedene Lebenskonzepte und machen die Dinge eben so, wie sie uns passen. Das geht sowohl im Anzug, als auch mit fünf Piercings im Gesicht, als Frau, Mann oder geschlechtsneutral. Inspiration zum Anderssein findet ihr in unserer Lightbox.

Die Frage nach dem Anderssein beleuchten wir genauer, in unserem kürzlich veröffentlichten Whitepaper zum Megatrend Individualisierung und 4 dazugehörigen Macrotrends. Das Paper bieten wir kostenlos zum Download an.