Stockfotos zum Thema Corporate Sustainability: Nachhaltiges Wirtschaften als Wettbewerbsvorteil

Mit den immer gravierenderen Folgen der Klimaerwärmung, aber auch durch die digitale Vernetzung hat das Bewusstsein für Umweltschutz deutlich zugenommen. Denn es werden nicht nur die Grenzen wirtschaftlichen Wachstums sichtbar, sondern auch der Preis, den wir für das jahrzehntelang gelebte Dogma „Schneller, höher, weiter, immer mehr“ bezahlen: Ozonloch, Luft-, Boden und Wasserverschmutzung, Überschwemmungen, Unwetterkatastrophen, abschmelzende Polkappen und steigende Durchschnittstemperaturen sind deutliche Anzeichen für ein immer instabiler werdendes ökologisches Gleichgewicht. Sie sind Folgen des Raubbaus, den die Menschheit seit Beginn der Industrialisierung mit der Natur getrieben hat.

Stockfoto, lizenzfrei, Lächelnder Geschäftsmann, der ein digitales Tablet vor einer schalldichten Kabine benutzt
© Westend61/Steve Brookland

Den kritischen Verbraucher gewinnen

Nachhaltigkeit auf allen Gebieten des Lebens und Wirtschaftens heißt das dringende Gebot der Stunde, wollen wir die Grundlagen menschlichen Lebens auch für die kommenden Generationen sichern. Hier ist Jede und Jeder einzelne gefordert ihr/sein Konsumverhalten kritisch zu überdenken, aber in besonderem Maß ist auch die Wirtschaft zum Umlenken und -denken aufgerufen. Unternehmerisch verantwortliches Handeln ist nicht nur ökologisch notwendig, sondern wird auch immer mehr zum Bewertungsmaßstab für das öffentliche Image von Firmen und damit zu einem wichtigen Faktor einer vorteilhaften Außendarstellung.​​

Stockfoto, lizenzfrei, Selbstbewusste Frau im Büro, die ein Windradmodell hält

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„Corporate Sustainability“ – unternehmerische Nachhaltigkeit – ist viel mehr als ein bisschen „grüne“ Imagepflege. In einer digitalen Informationsgesellschaft bleiben Umweltsünden, intransparente Lieferketten und Ausbeutung in der Dritten Welt nicht lange unentdeckt und ziehen nicht nur einen Imageverlust, sondern oft auch großen wirtschaftlichen Schaden nach sich. Auf dieses gestiegene kritische Bewusstsein der Verbraucher müssen Unternehmen also nicht nur aus Einsicht, sondern allein schon aus wirtschaftlichem Interesse reagieren, indem sie das Prinzip der Nachhaltigkeit in ihrem Leitbild verankern.

Stockfoto, lizenzfrei, Männlicher Architekt, der ein futuristisches digitales Tablet benutzt, während er am Schreibtisch sitzt
© Westend61/Steve Brookland

Hierfür reichen keinesfalls leere Marketingversprechen mit ein wenig kosmetischem „Greenwashing“; vielmehr ist konkret messbares Handeln im Sinne ressourcenschonenden Wirtschaftens gefordert. Denn die Verbraucher von heute sind nicht nur besser informiert und kritischer, sondern auf der anderen Seite oft auch bereit mehr Geld für nachhaltige Produkte auszugeben.

Gut für Vermarktung und Nachwuchsgewinnung

Gemäß der Devise „Tue Gutes und rede darüber“ sollte eine ehrliche, am Grundsatz der Nachhaltigkeit orientierte Unternehmensphilosophie und -strategie darum gut sichtbar und glaubhaft nach außen kommuniziert werden. Das dient nicht nur der Vermarktung der Produkte, sondern ist angesichts zunehmenden Fachkräftemangels auch für die Nachwuchsgewinnung wichtig. Denn für viele jungen Menschen sind bei der Berufs- und Arbeitsplatzwahl Faktoren wie Sinnhaftigkeit und ökologisches Verantwortungsbewusstsein inzwischen genauso wichtig wie Karrierechancen und ein gutes Gehalt.

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Zielstrebigkeit und wirtschaftlicher Erfolg bleiben zentrale Werte unternehmerischen Handelns, aber eben nicht mehr um jeden Preis und auf Kosten von Verantwortungsbewusstsein, Transparenz und Fairness, sondern im Einklang damit. Schon lange haben ökologisches Bewusstsein und das Eintreten für eine gesunde Umwelt ihr früheres, manchmal etwas schmuddliges „Müsli-Man“-Image abgelegt. Vorbei sind die Tage, in denen Unternehmertum und alternative Gesinnung Gegenpole waren. So wie die Grünen inzwischen zur Partei der bürgerlichen Mitte avanciert sind, ist die Ökowelle bis in die obersten Etagen der Konzernzentralen geschwappt.

Stockfoto, lizenzfrei, Techniker an einem Windpark mit Kletterausrüstung stehend
© Westend61/Gustafsson

Stockfotos als Visuelle Visitenkarten für moderne Firmen

Hochtechnologie und Nachhaltigkeit gehen heute Hand in Hand, man denke nur an die fortschreitende Entwicklung neuer Formen der Energiegewinnung. Dieses Miteinander und Ineinandergreifen von Natur und Technik, von Umwelt und menschlicher Erfindungsgabe ist nicht nur notwendig, sondern auch spannend: ein kontrastreiches Themenfeld für die Fotograf*innen von Westend61, die das Thema „Corporate Sustainability“ facettenreich in ihren Stockfotos darstellen. Ehrlich, authentisch und immer wieder neu – glaubwürdige Bildbotschaften des Nachhaltigkeitsgedankens und aussagekräftige visuelle Visitenkarten für moderne Unternehmen.

Hubertus Stumpf

Hubertus Stumpf weiß als langjähriger Zeitungsredakteur, dass ein guter Text nur die halbe Miete ist, wenn es darum geht, die Aufmerksamkeit der Leser zu gewinnen – genauso wichtig ist ein gutes Bild, das den Betrachter in den Text zieht. Der studierte Germanist ist ein Mann der schreibenden Zunft, beschäftigt er sich aber seit einiger Zeit auch verstärkt mit den Möglichkeiten der Digitalfotografie.