Stockfotos zum Thema Nachhaltigkeit: wenn nicht jetzt, wann denn dann?!
Unsere fatale Abhängigkeit von fossilen Energieträgern wird in diesen Wochen besonders deutlich. Der Krieg in der Ukraine und der Wunsch nach wirksamen Wirtschaftssanktionen verstärken die Notwendigkeit, sich möglichst bald unabhängig von Gas und Öl aus Russland zu machen. Das bedeutet nicht nur, nach neuen Lieferanten zu suchen. Die drohende Energiekrise erhöht auch den Druck auf Regierung, Wirtschaft und Gesellschaft, stärker und schneller alternative Energiequellen zu nutzen, aber auch Energie zu sparen. Die entsetzlichen Ereignisse in Osteuropa mit ihren tiefgreifenden wirtschaftlichen Folgen verdeutlichen die Alternativlosigkeit des Nachhaltigkeitsprinzips noch mehr, als es die Klimaerwärmung ohnehin schon tat. In unserer Kategorie „Nachhaltigkeit“ findest du die passenden Stockfotos zum Thema.

Weg von alten Abhängigkeiten, hin zu neuen Energiekonzepten
Die aktuelle Entwicklung auf dem Energiesektor ist nicht nur ein Alarmsignal für all jene, die ungeachtet der Klimakrise weiter auf den „Tiger im Tank“ gesetzt haben und nun mit explodierenden Spritpreisen konfrontiert sind. Sie ist auch Bestätigung und Ermutigung für diejenigen, die sich schon länger einem nachhaltigen Lebensstil verschrieben und beispielsweise die Autonutzung auf das notwendige Maß beschränkt haben: Ihnen wird die Preisrallye an der Zapfsäule weniger weh tun. Der Energiehunger der modernen Industriegesellschaft ist enorm. Doch gerade darum kann der Engpass an fossilen Energieträgern auch eine große Chance für die rasche Weiterentwicklung neuer Energiekonzepte sein, vor allem unter Nutzung von Wind und Sonne.
Mit Stirnrunzeln werden die meisten von uns den Anstieg der Lebensmittelpreise registriert haben. Das ist vor allem ein Problem für diejenigen mit schmalerem Portemonnaie. Gerade die Preise für frisches Gemüse sind gestiegen. Wenn sich dieser Trend fortsetzt, ist es gut möglich, dass wir eine Renaissance der Selbstversorgung mit Vitaminen erleben werden. Auch das wäre nicht vollkommen neu, denn schließlich ist das eigene kleine Gemüsebeet längst wieder zu Ehren gekommen. Das gilt nicht nur auf dem Land, sondern auch in den Städten, wo „Urban Gardening“ schon seit Jahren ein Trend ist, der sich nun dem Preisdruck folgend, weiter verstärken könnte.


Weniger ist nicht unsexy – und manchmal sogar mehr
Wesentlich existenziellere Folgen als für uns in Mitteleuropa hat die Nahrungsmittelverknappung und -verteuerung infolge des Ukrainekrieges für die Menschen in der Dritten Welt. Macht man sich bewusst, dass ein großer Teil des weltweit verfügbaren Getreides zur Fütterung von Tieren verwendet wird, um den hohen Fleischkonsum in den reichen Ländern zu ermöglichen, muss man auch die eigenen Ernährungsgewohnheiten hinterfragen: Ist das tägliche Steak auf meinem Teller nicht vielleicht mit ein Grund dafür, dass für viele Menschen der Teller oft leer bleibt? Es geht hier nicht um schlechtes Gewissen, erhobenen Zeigefinger oder irgendwelche Ernährungsdogmen, sondern lediglich darum, sich gelegentlich ein paar Gedanken über die Konsequenzen des eigenen Lebensstils zu machen. Denn wenn möglichst viele ein bisschen an ein paar kleinen Stellschrauben ihrer Gewohnheiten drehen, ist das in der Summe ein großer Gewinn für alle.



Auch die Inflationsrate, so hoch wie schon seit Jahrzehnten nicht mehr, zwingt viele von uns zum Nachdenken über das eigene Konsumverhalten und über die grundsätzliche Frage: „Wieviel und was brauche ich wirklich zum Leben und zum Glücklichsein?“ Verzicht klingt in einer Konsumgesellschaft immer ein bisschen unsexy, und wir wollen hier auch gar nicht dazu aufrufen. Es geht vielmehr um die Erkenntnis, dass es befreiend sein kann, sein Leben von unnötigen Dingen und oft nur eingebildeten Bedürfnissen zu entrümpeln. Wer das schafft, mutiert nicht zum spaßbefreiten Asketen, sondern wird im Gegenteil belohnt: mit mehr Zeit für die wichtigen Dinge, mehr Ausgeglichenheit, weniger Stress – und vielleicht sogar weniger Arbeit, weil man für diesen materiell bescheideneren Lebensstil einfach weniger Geld verdienen muss. Und vielleicht ist es in nicht allzu ferner Zukunft sogar ein Statussymbol, mit weniger materiellen Dingen gut leben zu können?



Eine Menge Stoff für optimistische Stockfotos mit positiven Botschaften
Nachhaltigkeit bleibt also auch – und gerade – unter den gegenwärtig veränderten Vorzeichen eines der großen Themen unserer Zeit. Es geht um nichts weniger als um die Frage, in welcher Welt wir und die folgenden Generationen morgen leben wollen. Aber es geht auch darum, wie gut wir uns mit dem fühlen, was wir heute tun. Das macht Nachhaltigkeit in all ihren Aspekten zu einem emotional besetzten Thema, das großen Bedarf an starken Bildern weckt. Die Kernbotschaft: Natur, Mensch und neue Technologien müssen nicht mehr länger Gegensatz sein, sondern können sich vorteilhaft ergänzen. Schaut doch mal in unsere Pinnwand „Nachhaltig leben“, und ihr werdet sehen, wie spannend und vielseitig sich dieses Konzept umsetzen lässt – in optimistischen Stockbilder mit positiven Botschaften.



