Das Metaverse – Hype oder Game-Changer
Es ist schwer zu sagen, wann genau der Hype um das Metaverse begann. Fest steht, dass es schon seit den 1990er-Jahren Überlegungen zu einem virtuellen Raum gibt, in dem Menschen gemeinsam existieren können. Als Mark Zuckerberg im Herbst 2022 sein Unternehmen in Meta umbenannte, wurde dieser Begriff auch einem breiteren Publikum geläufig.



Eine Idee mit Potenzial und Unsicherheiten
Die Tech-Industrie sieht großes Potenzial im Cyberspace, dessen künftigen Geschäftswert im Jahr 2030 Bloomberg auf über 800 Milliarden US-Dollar schätzt. Allerdings gibt es noch viele Fragen und Unsicherheiten in Bezug auf das Metaverse. Es fehlt noch an Visualisierungen, handelt es sich doch um eine nie dagewesene, immaterielle Neuschöpfung. Das Metaverse wird als Verschmelzung der Datenmenge im Internet mit einem virtuellen Raum und seinen grenzenlosen kreativen Gestaltungsmöglichkeiten beschrieben. Es handelt sich jedoch bislang nur um eine Idee, da die erforderliche immense Rechenleistung noch nicht realisierbar ist. Experten gehen davon aus, dass es noch lange dauern wird, bis das Metaverse (virtuelle) Wirklichkeit werden kann.

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Erste Angebote und Plattformen für das Metaverse
Es gibt jedoch bereits erste Geschäftsmodelle und Angebote, die diese Idee aufgreifen. So können Menschen sich in Form von Avataren in Onlinespielen wie „Fortnite“ oder auf Cycling-Trainingsplattformen wie „Zwift“ treffen. Auch Microsoft arbeitet bereits an einer virtuellen Arbeitswelt mit den Möglichkeiten des Metaverse. Die Vernetzung solcher digitalen Anwendungen und Plattformen wird ein bedeutender Schritt in Richtung Metaverse sein.



Moralische und ökologische Fragen
Bei der Diskussion um das Metaverse werden auch ethisch-moralische Aspekte eine Rolle spielen, nicht zuletzt im Kontext der Energie- und Klimakrise. Viele Fragen zu rechtlichen Aspekten, aber auch zur Sicherheit werden ebenfalls zu klären sein. Es bleibt abzuwarten, inwiefern das Metaverse lediglich eine Marketing-Blase bleiben oder ein echter Game-Changer für die Menschheit werden wird.


Endgeräte definieren die Bildwelt – vorerst
Für die breite Masse hat Metaverse derzeit noch keinen konkreten Nutzen. Denn bevor Menschen sich ein Bild von diesem digitalen Universum machen können, müssen sie Zugang zu entsprechenden Tools in Form von Virtual-Reality- und Augmented-Reality-Endgeräten haben. Ein herkömmlicher Bildschirm wird nicht ausreichen, um uns in diesen virtuellen Sphären der Zukunft bewegen zu können. Daher sind solche Geräte das verbindende Element unserer Pinnwand zum Thema Metaverse, die wir Euch hier heute ans Herz legen möchten.


