Stockfotos zum Thema Energiewende: Wenn nicht jetzt, wann denn dann?
Auch wenn es in den vergangenen Wochen den meisten von uns eher zu warm als zu kalt war: Der nächste Winter kommt bestimmt, und spätestens dann wird Heizen ein heikles Thema. Denn inzwischen zeichnet sich deutlich ab, dass uns das kuschlige Wohnzimmer in Zukunft wesentlich teurer kommen dürfte. Die steigenden Energiepreise und die Furcht vor einem russischen Gas-Boykott wirken aber auch wie ein Beschleuniger für das Thema „Energiewende“. Denn nicht nur die beunruhigenden Klimadaten der Erde, sondern auch das drohende Loch in privaten wie öffentlichen Geldbeuteln verstärken den Zwang zum Handeln – hin zu einer nachhaltigeren Energiewirtschaft. Die passenden Stockfotos zum Thema findest du in unserer Kategorie Nachhaltigkeit.



Noch sind die steigenden Heizkosten für viele nicht mehr als eine düstere Wolke am Horizont jenseits des Sommers 2022. Aber spätestens mit der ersten Nebenkostenabrechnung im neuen Jahr wird sich das Problem in jedem Haushalt bemerkbar machen. Benzinpreisschock und kommunale Energiesparmaßnahmen, etwa in Schwimmbädern, sind nur erste Vorzeichen für Kommendes.
Die Krise auch als Chance sehen
Auch wenn mancher den Zusammenhang zwischen Treibhausgasemissionen und der Klimaerwärmung noch leugnen mag – die steigenden Preise für fossile Energieträger und die Abhängigkeit Deutschlands von russischem Gas sind unangenehme Tatsachen, die niemand wegdiskutieren kann. Der daraus resultierende wirtschaftliche Zwang zur Suche nach neuen Formen der Energiegewinnung ist auch eine Chance für einen beschleunigten Kurswechsel in Richtung „Neue Energien“.


Derzeit kommt etwa maximal die Hälfte des deutschen Strombedarfs aus regenerativen Energiequellen wie Wind und Sonne. Das bedeutet, dass Kohle-, Gas- und Atomkraftwerke weiter eine wichtige Rolle bei der Energiebereitstellung spielen. Umgekehrt bedeutet das aber auch, dass die Hälfte des Stroms „erneuerbar“ ist. Allerdings ist die Energiewende langwieriger Prozess, in dessen Verlauf viele Hürden zu meistern sind. Man denke hier an den stockenden Ausbau von Windparks, der oft an Abstandsregelungen scheitert.
„Fossil“ bedeutet auch „von vorgestern“
Strom deckt aber nur einen Teil des riesigen Energiebedarfs einer Industrienation. Bei Verkehr, Produktion und Heizen sind derzeit noch Öl und Gas unentbehrlich. Laut einer in der „Zeit“ veröffentlichten Erhebung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz werden beispielsweise im Verkehrssektor mehr als 91 Prozent des Energiebedarfs durch Mineralöle gedeckt, während der Anteil erneuerbarer Energien gerade einmal mickrige sechs Prozent beträgt. Wie hoch die Abhängigkeit von Gas ist, belegen 34,9 Prozent Anteil an der Energieversorgung im Sektor Industrie, 37,9 Prozent in den privaten Haushalten und 27,7 Prozent im Gewerbe.

Aber nicht nur die gerade im Mittelpunkt stehenden geopolitischen Erwägungen und der ökologische Aspekt, sondern auch die schlichte Tatsache der begrenzten Verfügbarkeit fossiler Ressourcen zwingen zum Umdenken. Längere Laufzeiten für riskante und/oder umweltschädliche Formen der Energiegewinnung mit Atom- oder Kohlekraftwerken können allenfalls eine Übergangslösung sein, um eine schnellere Unabhängigkeit von russischen Gasimporten zu erreichen.


„Weiter wie bisher“ ist keine Option
Klimawandel, begrenzte Verfügbarkeit und machtpolitisches Erpressungspotential fossiler Energien, stetig steigende Preise: Die vergangenen Jahre haben uns die wichtigsten Argumente für eine Energiewende überdeutlich vor Augen geführt. Mehr denn jemals zuvor dürfte jetzt klar werden, dass ein „Weiter wie bisher“ nicht nur die Lebensgrundlagen kommender Generationen immer weiter zerstören würde, sondern auch ökonomisch und politisch keine Option mehr ist. Denn schließlich werden steigende Energiepreise in nahezu jedes Produkt mit eingepreist. Daraus folgt, dass steigende Preise für knapper werdende Energieträger nicht nur ein paar Grad weniger im Wohnzimmer bedeuten, sondern längerfristig Wohlstand und sozialen Frieden gefährden können.


Die gute Nachricht: Der Bewusstseinswandel hin zu einer „grüneren“ (nicht unbedingt im parteipolitischen Sinne) Gesellschaft ist schon im vollen Gang. Immer mehr E-Autos rollen auf den Straßen, die Fahrradfahrer erobern die Innenstädte, eine ökologisch bewusste Lebensweise wird geradezu zum Statussymbol der jungen Mittelschicht. Sogar in den Chefetagen der Unternehmen, wo eher nüchternes Kalkulieren als Sorge um den Planeten das Handeln bestimmen, setzt ein Umdenken ein. Man hat dort erkannt, dass ökologisch verantwortliches Wirtschaften das Gebot der Stunde ist – weil es nicht nur gut für die Umwelt ist, sondern auch ein gewichtiges Verkaufsargument sein und die Kundenbindung an als glaubwürdig wahrgenommene Marken stärken kann.

Eyecatcher im Kampf um die Kundengunst
Daraus folgt, dass die verschiedensten Aspekte der Energiewende wichtiger Bestandteil visueller Unternehmenskommunikation sind. Das macht „grüne“ Themen zu einem Eyecatcher in der Stockfotografie. Wie vielfältig die Gestaltungsmöglichkeiten sind, könnt Ihr auf unserer Pinnwand zum Thema „Energiewende“ sehen. Diese Stockfotos zeigen, dass man auch ohne Sorgenfalten auf der Stirn an die Energieversorgung denken kann, denn es gibt so viele Ideen für eine nachhaltigere Zukunft. Diese Bilder sind frisch statt fossil und machen Lust auf morgen.



