In 3 Schritten zum „Handlungsoptimismus“: Stockfotos, die Lust auf die Zukunft Machen
Wir leben in turbulenten Zeiten mit vielen Herausforderungen. Das verunsichert viele Menschen und lässt sie glauben, der Einzelne könne den Lauf der Dinge kaum beeinflussen. Kommt es also im globalen Zusammenhang auf mein individuelles Verhalten überhaupt an? Wir sagen: sehr wohl! Statt Resignation und Schockstarre brauchen wir gerade jetzt Zuversicht für die mutige Gestaltung der Zukunft. Die Devise lautet also: den Überblick zurückgewinnen, realistisch Chancen ausloten – und vor allem: handeln! So kommen wir wieder aus dem deprimierten Passiv- in den optimistischeren Aktivmodus.

Die Aufgaben der Zukunft – insbesondere die Energiewende – erfordern langfristiges Denken, aber auch die Bereitschaft, einen Schritt nach dem anderen zu gehen, so klein jeder einzelne auch aussehen mag. Diese Lust auf morgen, genannt „Handlungsoptimismus“, haben wir bereits in unserem INSPIRE Trends 2023 genauer beleuchtet und wollen heute ein paar Beispiele wirksamer Bilderkommunikation zum Thema zeigen:
Schritt 1: der Glaube an die Auswirkungen unseres Handelns
Die Einflussmöglichkeiten des Einzelnen auf gesellschaftliche Prozesse sind oft größer als wir meinen. Nehmen wir zum Beispiel unsere Rolle als Konsumenten: Wir haben es jeden Tag beim Einkauf selbst in der Hand, für welches Produkt wir uns entscheiden – oder ob wir es überhaupt brauchen. Das fängt beim ganz existenziellen Bereich der Lebensmittelversorgung an. Selbstversorgung und Lebensmittelkauf aus regionaler und transparenter Bezugsquelle boomen. Das Signal ist klar: Immer mehr Konsumenten wünschen sich eine weniger industrialisierte, nachhaltigere und vertrauenswürdige Nahrungsproduktion. Diesen Trend hat Westend61-Fotografin Alona Antoniadis auf ihrem Stockbild wunderbar in Szene gesetzt. Die Dame mit dem prächtigen Gockel in den Händen fühlt sich in ihrem Garten sichtlich wohl (und man kann davon ausgehen, dass es dem Federvieh bei ihr auch gut geht). Sie symbolisiert mit ihrer Geste „Auch ich habe es mit in der Hand, wie wir morgen leben wollen.“

Schritt 2: Entscheidungen mit Konsequenzen treffen
Der Verkehr ist einer der Hauptverursacher klimaschädlicher Treibhausgase. Darum hat die Wende hin zu einer nachhaltigeren Mobilität hohe Priorität. Die persönliche Entscheidung, die Umwelt mit weniger Abgasen belasten zu wollen ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Wer weniger Auto fährt, auf ein Elektroauto umsteigt oder mehr Fahrrad, Zug und Bus fährt, tut nicht nur etwas für saubere Luft und grünes Gewissen: Er gibt ein Beispiel für andere. Dass das funktioniert, zeigt sich in der steigenden Zahl von Menschen, die auf die eine oder andere Weise „grün“ unterwegs sein wollen. So wie diese beiden Damen auf dem Stockfoto aus der Maskot-Kollektion, die mit einem Lastenfahrrad durch die Stadt radeln. Sie zeigen mit ihrer fröhlichen Lockerheit: Das Auto stehen zu lassen und sich anders mobil zu machen ist eher Gewinn als Verzicht.

Schritt 3: eine zukunftsorientierte Positionierung verlangen
Je umweltbewusster und kritischer die Konsumenten werden, desto mehr ist die Industrie gezwungen, ihr Produktangebot, aber auch die Herstellungsbedingungen am Grundsatz der Nachhaltigkeit auszurichten. Nur so können sich Firmen langfristig das Vertrauen ihrer Kunden sichern. Glaubwürdigkeit und ein unternehmerischer Wertekanon, der über Wachstum und Profit hinausreicht und auch das Gemeinwohl im Blick hat, werden immer wichtiger. Aber nicht nur bei der Herstellung von Waren, sondern auch bei der Gestaltung der Energiewende – Stichwort „grüne Technologien“ – wird die Wirtschaft eine wichtige Rolle spielen. Dazu werden jede Menge Kreativität und gute Ideen benötigt. Das Fotogafen-Kollektiv Joseffson hat mit diesem Bild eines sympathisch lächelnden Ingenieurs in einem Industriebetrieb eine Grundstimmung zum Ausdruck gebracht, die genauso wichtig ist wie Know-how und Geschäftssinn: Lust auf die Zukunft und die Bereitschaft, aktiv eine bessere Welt von morgen mitzugestalten.

Inspirierende Zuversicht für starke Bilderkommunikation
Jede kleine Tat kann einen Unterschied machen. Sie hat nicht nur messbare Auswirkungen, sondern auch das Potenzial unsere Mitmenschen zu inspirieren und zu motivieren etwas zum Allgemeinwohl beizutragen, auf welchem Gebiet auch immer. So entsteht ein Gefühl gemeinsamer Verantwortung, aber auch der Sinnhaftigkeit und Wirksamkeit des eigenen Tuns. Und das fühlt sich einfach viel besser an als verzagt und deprimiert im Loch der eigenen Ängste zu sitzen.
Mit diesem guten Gefühl lässt sich in der Bilderkommunikation für viele Themen Aufmerksamkeit wecken. Eine sehr selektierte Auswahl haben wir im Rahmen unseres Trendreports 2023 in einer Pinnwand zusammengefasst. Diese Stockfotos sollten interessant für jedes Business mit einem Nachhaltigkeitsreport sein – z.B. für Autokonzerne, die Mode-Industrie oder Finanzdienstleister. Das kann aber auch bei Behörden sein, die für mehr Nachhaltigkeit werben möchten; bei Städten und Kommunen, die Umweltschutzmaßnahmen bewerben; für redaktionelle Zwecke, etwa in Publikationen, die sich mit ökologischen Aspekten befassen; aber auch bei allen möglichen Institutionen, die sich mit dem Klimawandel, seinen Folgen und den erforderlichen Gegenmaßnahmen beschäftigen.



