wie sind wir anders? Stockfotos zum Thema Vielfalt
Vor Kurzem haben wir einen Artikel zum Thema Vielfalt veröffentlicht. Darin haben wir das Anderssein und die Folgen, die sich daraus ergeben können – positiv, wie negativ – angesprochen. Heute stellen wir euch eine Pinnwand vor, die sich mit dem Anderssein abseits von Demographien und Kulturen beschäftigt.




© Oben links: Westend61 / Eugenio Marongiu – Oben rechts: Westend61 / Addictive Stock / Sergio Victor Vega
© Unten links: Westend61 / FL – Unten rechts: Westend61 / Elisatim
Anderssein, eine Frage des Styles?
Wer anders aussieht, der ist anders – so scheint die einfachste Definition zu lauten. Seit jeher grenzen sich Menschen über ihr Äußeres von anderen Menschen ab – mal subtil, über anderen Kleidungsstil, mal extrovertiert, durch auffällige Tattoos. Das wird auch immer so bleiben, jedoch ist das Anderssein über die Jahre salonfähig geworden.


© Links: Westend61 / VISTA Collection / Angel Santana Garcia – Rechts: Westend61 / Joseffson
Lief früher nur ein Punk mit grünen Haaren durch die Straßen, sind es heute Hipster, die einfach auffallen wollen. Anderssein durch anders aussehen ist nicht mehr allein ein politisches Statement sondern eine individuelle Ausdrucksform. Das ist auch gut, bringt sie doch Farbe in unseren Alltag.
Generation anders
Die Generation Hipster ist vor allem die Generation Y, für die das Anderssein normal ist. Es wundert sich schon lange niemand mehr über den voll tätowierten Banker mit Rauschebart.


© Links: Westend61 / Eugenio Marongiu – Rechts: Westend61 / VISTA Collection / Victoria Rayu
Bei den älteren Generationen ist das anders. Da herrscht manchmal Skepsis gegenüber dem Fremden oder Neuen. Trotzdem fasziniert die Menschen das Anderssein von jeher. Auch wenn man es manchmal nicht ganz versteht, sind viele Menschen doch immer neugierig und lieben das Unangepasste. Die Lyrikerin Irina Rauthmann meinte einmal allzu passend:
„Ich liebe die Andersartigkeit der Menschen, die ihr Anderssein authentisch leben. Sich äußerlich zeigen durch Kleidung, Haartracht oder andere sichtbare Zeichen. Oder durch ihr Handeln, das sie an den Tag leben, ohne die geringsten Anzeichen der Frage: „Was mögen die anderen denken?“ Ich liebe diese Echtheit, auch wenn sie manchmal nicht in mein Bild der Welt paßt.“


© Links: Westend61 / Aida López – Rechts: Westend61 / NOVELLIMAGE
Massentrend Individualismus
Anderssein bedeutet heute nicht mehr zwingend anders auszusehen, sondern vielmehr das Aufbrechen von gesellschaftlichen Strukturen, wie wir sie bisher kennen. Traditionelle Rollenverteilungen werden aufgebrochen und neu definiert – oder eben bewusst nicht definiert. Wir kombinieren verschiedene Lebenskonzepte und machen die Dinge eben so, wie sie uns passen. Das geht sowohl im Anzug, als auch mit fünf Piercings im Gesicht, als Frau, Mann oder geschlechtsneutral. Inspiration zum Anderssein findet ihr in unserer Pinnwand.


