Ein Spaziergang im Winter-Wunderland
Dean Martin wurde mit Songs wie „That’s Amore“ und „Wham! Bam! Thank You Ma’am“ berühmt. Sein berühmtestes Werk aber mag wohl der Weihnachts-Evergreen „Walking in A Winter Wonderland“ sein. Moment mal! Ist denn schon wieder Weihnachten? Nein! Ist denn schon wieder Winter? Oje, partiell vielleicht! Zumindest kann man ihn erahnen.

Zuletzt musste man zumindest in den nördlichen und westlichen Teilen unseres schönen Landes mit Spaziergängen in der Kälte oder im Regen Vorlieb nehmen. Kein Schnee in Sicht, weder weit noch breit. In der Westend-Basis in München sieht es dann schon wieder anders aus. Der Spaziergang im Winter-Wunderland ist zu dieser Jahreszeit oft nur ein kurze Bahnfahrt und ein paar Höhenmeter entfernt. Also können wir auch noch Dean Martin zitieren. Schauen wir uns den Songtext genauer an, ist es kein eigentliches klassisches Weihnachtslied.
Frische Luft gegen den Winterkater
Es ist sehr kalt, zu kalt: Es ist viel zu kalt. Die Ausreden, an so einem richtigen Wintertag nicht rauszugehen sind gar nicht so zahlreich. Eigentlich gibt es nur diese eine. Wir entwickeln so einen richtigen Winterkater. Klar, Couch und Tee sind verlockend und gemütlich, aber sind wir mal ehrlich. Auch im Winter hängt die emotional-psychologische Decke nicht fester in ihren Verankerungen und fällt oft schneller, als man denkt auf unseren verstopften Kopf.

Den gilt es freizubekommen. Die Lösung liegt nahe und ist nur einen Moment der Überwindung entfernt: ab nach draußen (auch wenn dieses Jahr etwas sehr Essentielles fehlt: der Schnee halt)! Es ist alles relativ simpel. Durch die Bewegung an der frischen Luft reduzieren wir Stress und ein Bluthochdruck-Risiko. Ganz nebenbei stärken wir auch unser Immunsystem.

Natur ist die beste Medizin für Körper und Geist
Zu den bereits genannten positiven Einflüssen des Winterspaziergangs gesellen sich noch Folgende hinzu:
Der Klassiker: In der nördlichen Hemisphäre haben wir im Winter alle einen Vitamin-D-Mangel. Da ist völlig egal, was wir essen oder nicht essen, denn Vitamin D produzieren wir mithilfe des Sonnenlichts. Jeden Tag 30 Minuten an der frischen Luft reichen dem Körper aus.
Der Anreger: Bewegung regt unseren Stoffwechsel an. Jeder noch so langsame Spaziergang ist besser, als auf der Couch zu rumzulungern. Egal, ob wir abnehmen oder einfach nur den Kreislauf in Schwung bringen wollen. Die regelmäßigen Winterspaziergänge sind nun mal der Bringer.
Der Motivator: Natürlich geht es nicht nur um unseren Körper, sondern auch um unser Gemüt. Wer sich einmal überwunden hat, rauszugehen, der kommt im Normalfall gut gelaunt nach Hause. Kleine Voraussetzung ist die passende Kleidung, denn das Frieren triggert eher schlechte Launen.
Eine Wetter-Prognose

Nun fragt sich der eine oder andere Leser sicherlich, was soll denn der Winterspaziergang ohne richtigen Winter? Da können wir beruhigen. Ein Novum auf unserem Blog, die Wetter-Prognose für den Januar. Kurz gesagt: Es besteht Hoffnung auf einen leichten Wintereinbruch zu Ende Januar. Im Norden ist es natürlich wieder wolkig und im Süden liegen die Höchstwerte nur knapp über 0 Grad. Beste Voraussetzung für Schnee ist schließlich Kälte, ach was … Lassen wir uns überraschen!
Wir drücken die Daumen, dass wir alle noch ein wenig Winter erleben, bevor es wieder Richtung Frühling geht. Bis der erste Schnee fällt, schauen wir uns Bilder von herrlichen Winterlandschaften an: Imaginary Walking Through a Winter Wonderland!



