DREAMSTOCK1982: Luis Manuel Matías lebt seinen Traum
Der spanische Fotograf Luis Manuel Matías beliefert uns schon seit längerem unter dem Pseudonym DREAMSTOCK1982 mit lizenzfreien Bildern. Zuerst vor allem Hochzeitsfotograf, hat er sich zunehmend auf Stockbilder und kommerzielle Produktionen verlegt. Vor einiger Zeit haben wir bereits eine Wellness-Produktion von ihm in unserem Blog vorgestellt. Wir fanden es mal wieder an der Zeit, (wenn auch nur virtuell) an seiner Tür zu klopfen und zu fragen, wie es ihm geht. Dabei hat er uns auch erzählt, wie er überhaupt zur Stockfotografie und Westend61 gekommen ist.

Hallo Luis, erzähl uns bitte etwas von dir. Wer bist du?
Hola! Mein Name ist Luis Manuel Matías und ich komme aus dem Süden Spaniens. Mein Weg als Fotograf begann mit der Hochzeitsfotografie, aber inzwischen fokussiere ich mich komplett auf die Stockfotografie und die Produktion von kommerziellem Content für Unternehmen. Kurzgefasst: ich habe eine Leidenschaft für die audiovisuellen Dinge.
Für Westend61 arbeitest du unter dem Pseudonym DREAMSTOCK 1982. Gibt es eine Geschichte hinter diesem Namen?
Ich habe mir mal zum Ziel gesetzt, ein kontinuierliches Einkommen aus der Fotografie zu generieren. Indem ich ein Teil der Westend61-Fotografen-Community wurde, bin ich diesem Ziel sehr viel nähergekommen. Als ich mich anmeldete war ich noch grün hinter den Ohren, weshalb mich die Zusage sehr gefreut hat. Es war, als sei ein Traum wahr geworden. Ich wollte mit einem Pseudonym arbeiten, also kombinierte ich das englische Wort für „Traum“ mit meinem Geburtsjahr: DREAMSTOCK1982.
Du warst Hochzeitsfotograf. Wie bist du dann auf die Stockfotografie gekommen?
Ich habe Stockfotografie durch einen Blog im Internet entdeckt. Die Aussicht auf ein kontinuierliches, sozusagen passives Einkommen hat meine Neugierde geweckt. Als ich mich bei einigen Distributoren angemeldet habe, merkte ich schnell, dass das Beschriften der Fotos, um sie zu veröffentlichen, einige Nerven kostet. Ich bin begeistert, dass Westend61 auf eine andere Art und Weise funktioniert.
Wofür brennst du? Was fotografierst du am liebsten?
Ganz klar Menschen! Ich bin ein sehr sozialer Typ und tausche mich gerne aus. Für gewöhnlich arbeite ich über lange Zeiträume mit Models zusammen, denn sie supporten mich ja auch in meiner Karriere.

Was sind deine Projekte neben der Stockfotografie?
Ich arbeite auch direkt mit Unternehmen zusammen, vor allem im Gastgewerbe. Ab und an arbeite ich auch gerne an Fashion-Reihen und Dokumentationen. Aber mein Fokus liegt auf der Stockfotografie.
Die Covid19 Pandemie hat sicherlich deine Arbeit beeinflusst. Wie gehst du mit der Situation um?
Das hat mich schon sehr in meiner Content-Erstellung eingeschränkt. Während der Lockdowns habe ich fast ausschließlich mit meiner Familie gearbeitet. Vor allem von meinem Sohn habe ich viele Bilder gemacht. Schritt für Schritt kehrt die Normalität zurück, aber mit Produktionen ist es immer noch schwierig. Ich hoffe, das ändert sich bald.

Erzähl mal von deinen Highlights. Egal was: ein paar Shooting-Anekdoten, deine Lieblingsbilder…
Oh, da gibt es so einiges: runtergefallene Kameras, im Whirlpool gelandete Batterien, kaputte Diffuser, irgendwo vergessene Objektive… manchmal bin ich in Gedanken einfach woanders. Eine besonders schöne Produktion war ein Lifestyle-Shooting mit zwei super sympathischen Models. Das folgende Bild zeigt die beiden. Es hat sehr schnell Klick zwischen uns dreien gemacht und wir hatten einfach eine sehr schöne Zeit.

Wie hast du dann bei Westend61 begonnen und was gefällt dir dort?
Von Westend61 habe ich zuerst in einem Stockfotografie-Blog gelesen. Es war die hohe Qualität, die sie einfordern, aber damit auch die Aussicht auf ein gutes Einkommen, was mich dazu bewegt hat, mich anzumelden. Am Ende sind es aber die Menschen: Ich habe schnell gute Freundschaften entwickelt, zum Beispiel zu Alvaro Hernandez oder Manuel Padilla. In der Community findet man viel Hilfsbereitschaft und wir pushen uns gegenseitig. Es macht einfach Freude, Teil von Westend61 zu sein.

Wie siehst du deine Zukunft?
Ich möchte weiterhin exklusiven Content für Westend61 produzieren. Darüber hinaus beschäftige ich mich sehr viel mit dem Thema Video. Ich hoffe schon bald Videoproduktionen für Westend61 umsetzen zu können.
Gibt es etwas, was du angehenden Stockfotograf:innen mit auf den Weg geben möchtest?
Das Wichtigste: Habt Geduld! Am Anfang ist Stockfotografie ein zähes Geschäft. Es gibt viele „Regeln“ zu befolgen und man muss sich auch immer darauf konzentrieren das Sales-Potenzial der Bilder im Hinterkopf zu behalten. Auch Selbstkritik ist essenziell. Wenn man in diesem Markt nicht funktioniert, dann muss man es erkennen und im Zweifelsfall sein Ego zur Seite schieben. Ich denke, das Ego ist sicherlich der größte Feind in diesem Geschäft. Die besten Fotografi:innen, die ich bisher getroffen haben, waren immer die bescheidenen. Das rufe ich mir immer wieder in Erinnerung.



